Golfer am See. Neuseeland.



Ballsuchspiell im 2. Foto.

Jahrestag des Atombombenabwurfs über Hiroshima am 6. August 1945.

 





























Atombomen Dom. UNESCO Weltkulturerbe.
Die Ruine der Industrie- und Handelskammer ist Mahnmal und Weltkulturerbe der UNESCO. Hiroshima wurde weltbekannt als Ziel des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe am 6. August 1945. Zehntausende Menschen wurden auf der Stelle getoetet, weitere Zehntausende erlagen ihren Verletzungen in den Tagen und Wochen danach oder starben durch die Spätfolgen der Strahlung. Die japanische Hafenstadt liegt im Suedwesten der japanischen Hauptinsel Honshu und ist ebenfalls Verwaltungssitz der Praefektur Hiroshima.



Herr Kato ist Fremdenfuehrer in Hiroshima. Bisher führte er nur japanische Touren. Seit diesem Sommer trainiert er sein Englisch bei kostenlosen Führungen, um zukünftig auch Touren für westliche Besucher anbieten zu können.
Auf diesem Friedhof nahe des Epizentrums der Explosion erklaert er die bis heute sichtbaren und fuehlbaren Auswirkungen. Durch die enorme Hitzestrahlung der Bombe explodierte die oberste Schicht des Granits und hinterliess eine raue Flaeche. Die nicht von der Strahlung getroffenen Seiten des Steines haben ihre einstmals glatt polierte Oberflaeche behalten.



Japanische Schulkinder besuchen den Atombombendom und erhalten von einem Zeitzeugen Geschichtsunterricht am historischen Ort.


Eine Frau hält inne, um am Kenotaph Monument (Scheingrab) im Friedenspark der Opfer zu gedenken. Im Hintergrund ist der Atombombendom zu erkennen.



Schulkinder dürfen unter Aufsicht ihrer Lehrerin die Friedensglocke läuten. Jedem Besucher ist es erlaubt, durch das Läuten der Glocke ein Zeichen für Frieden und gegen Atomwaffen zu setzen.



An einem Gedenkmonument bringen Besucher aus buntem Papier gefaltete Kraniche und Nachrufe an.






...im letzten Licht desTages.

Erlebt habe ich die Großstadt als weltoffen und mitteilungsbedürftig. Viele Eindrücke und Erzählungen sind zutiefst schokierend. Die Botschaften der Tragödie sind allgegenwärtig. Besonders die ersten Tage meines Besuches konnte ich von der Stadt gar nichts anderes wahrnehmen.

Nach ungefähr einer Woche des Wirkens und dem Kontakt mit den Bewohnern, empfand ich die Mahnmale dann nicht mehr nur als "Wunden". Sie sind Statement und Gemeinsamkeit der Menschen. Das macht auch stark.

Die Botschaft ist eine 100%ige: Für Frieden und gegen (atomaren) Krieg. Nur schwarz und weiß, nicht grau!
Es gibt mir ein gutes Gefühl, etwas mit solcher Klarheit sehen und definieren zu dürfen. Ein Standpunkt ohne Notwendigkeit für Kompromis ist selten und gibt Klarheit in einer diffusen Welt voller Virtualität, Ungreifbarkeit und tausendfacher Relativierung.

Es war mein erster und hoffentlich nicht letzter Besuch Japans. Alle Aufnahmen sind im Juni 2010 entstanden.
 

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